In der öffentlichen Meinung gelten Kinder mit Trisomie 21 als nicht bzw. eingeschränkt bildungsfähig mit der Folge, dass sie aus dem Regel-Schulsystem ausgesondert werden, womit es ihnen dann auch verwehrt bleibt, einen Schulabschluss zu erwerben. Das Buch geht der Frage nach, wie es gelingt, Kindern, denen eine Behinderung zugeschrieben wird, adäquat zu unterrichten. „Doch sind alle höheren psychischen Systeme – wie z. B. das Empfinden, Wahrnehmen, Erinnern und Denken – nicht angeboren, sondern entwickeln sich im sozialen Umgang. Dem menschlichen Gehirn ist es möglich, funktionelle Systeme zu bilden. Das ist eine biologische Tatsache. Die Kinder unterscheiden sich in Bezug auf das Chromosom 21, nicht aber in Bezug auf die Fähigkeit ihres Gehirns, in Abhängigkeit ihres kulturellen Umfelds stabile funktionelle Hirnsysteme zu bilden.“.... Link zum kompletten Artikel bei http://www.socialnet.de